Dr. Ute Holfelder und Christian Ritter

Buchvorstellung: Handyfilme als Jugendkultur

Handyfilme sind ein neues audiovisuelles Medium, das mit der Weiterentwicklung der Smartphone-Technik zunehmend Verbreitung findet. Auf der Grundlage eines mit Schweizer Jugendlichen durchgeführten Forschungsprojektes wird das Phänomen Handyfilm eingehend beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen jugendliche Akteure, die ihr medienkulturelles Handeln als Ressource zur Bewältigung und Konstruktion ihres Alltags sowie als Mittel der Identitätsarbeit einsetzen.

Das Buch vermittelt erstmals systematisches Wissen zu Handyfilmen und den damit verbundenen Praktiken. Die Handykamera sowie die mit ihr hergestellten Filme werden unter technischen sowie medien- und kulturgeschichtlichen Aspekten beschrieben. Es werden jugendkulturelle Amateur-Praktiken rund um das Filmen mit dem Handy vorgestellt und die Filme hinsichtlich ihrer medialen und ästhetischen Eigenschaften analysiert.

Dr. Ute Holfelder studierte Empirische Kulturwissenschaft und Neuere deutsche Literatur. Sie ist als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Zürich tätig.

Christian Ritter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Zürich. Er forscht und lehrt zur Thematik von Jugendkultur, visuelle Medien und Migration.

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